| 1996 | Im Herbst 1996 wird das Projekt Technikorientierung in Schule und Wirtschaft von der Weidmüller Stiftung gemeinsam mit den Wirtschaftsjunioren Lippe-Detmold, Ostwestfalen-Bielefeld und Paderborn-Höxter in Kooperation mit der Bezirksregierung Detmold initiiert. Die Finanzierung tragen die Weidmüller Stiftung und das Arbeitsamt Detmold. | ||
| 1997 | Im Frühjahr nehmen 65 engagierte Lehrerinnen
und Lehrer die Arbeit zusammen mit 13 Unternehmen aus der Region
Ostwestfalen-Lippe die Arbeit auf. Im Rahmen von Betriebsexkursionen
mit Fachleuten aus den Unternehmen erfolgt eine Analyse von Technikanwendung
hinsichtlich ihres sinnvollen Einsatzes im Unterricht. Gemeinsam
werden Lerneinheiten im naturwissenschaftlichen Bereich, vornehmlich
der gymnasialen Oberstufe, entwickelt und didaktisch aufbereitet. Projekte der ersten Stunde Das Projekt erhält mit dem Landespreis der Wirtschaftjunioren NRW im Bereich Bildung und Wirtschaft bereits seine erste Anerkennung. |
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| 1998 | Die Ergebnisse der Kooperationen von 13 Unternehmen
und Schulen wurde im August 1998 im Rahmen einer Ausstellung präsentiert.
Anhand praktischer Beispiele konnten sich die Besucher von der Qualität
der entstandenen Unterrichtseinheiten überzeugen. Ergänzt wird
die Ausstellung durch Unterrichtsmaterialien von drei Lehrergruppen, die
im Rahmen von Unternehmen vor Ort der Bezirksregierung Detmold
Unterrichtsmaterialien mit Firmen der Region erstellt haben. So hätte ich Physik damals auch kapiert! resümierte Christa Vennegerts, damalige Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Detmold. Gabriele Behler, Schulministerin des Landes NRW, lobte das Projekt als äußerst gelungenes Beispiel dafür, dass Kooperationen zwischen Wirtschaft und Schule mehr bringen als Konfrontation. Als weitere Anerkennung erhält das Projekt den Landespreis der Wirtschaftsjunioren Deutschland im Bereicht Bildung und Wirtschaft. |
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| 1999 | Die Zusammenarbeit der beteiligten Schulen und der Unternehmen war mit der offiziellen Vorstellung jedoch nicht beendet, sondern mündete in eine dauerhafte Zusammenarbeit. Parallel zu den stark technisch ausgerichteten Fragestellungen fand im Rahmen der Initiative Unternehmen vor Ort der Bezirksregierung Detmold die Zusammenarbeit zwischen weiteren Schulen und Betrieben statt. Zielsetzung war hier, das gesamte Unternehmen im Unterricht allgemein bildender Schulen abzubilden. Die Erfahrungen aus diesen beiden Projekten bilden die Grundlage für das aktuelle Projekt Schulen und Unternehmen im Dialog: Technologie und Wirtschaftlichkeit, bei dem Ansätze beider Vorläuferprojekte kombiniert wurden. Im Laufe der Zeit entstanden daraufhin insgesamt 20 Kooperationen. | ||
| 2000 |
Seit dem Herbst 2002 wird das Projekt durch das Ministerium für
Ausbildung und Soziales, Qualifikation und Technologie des Landes
NRW maßgeblich gefördert. Das Bildungsforum bid-owl wird gemeinsam mit der Arbeitsgruppe von Prof. Keil-Slawik (Universität Paderborn) und der Bezirksregierung Detmold ins Leben gerufen. Es ist als gemeinsame Arbeits- und Präsentationsplattform im Internet für alle Akteure im Bereich Bildung in OWL konzipiert. bid-owl soll den Informations- und Gedankenaustausch der Kooperationen in der Region wesentlich erleichtern und für eine leicht verfügbare Dokumentation der Projekte eingesetzt werden.. |
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| 2001 | Im Herbst 2001 haben sich die Bezirksregierung Detmold und die Weidmüller Stiftung, aufgrund der bisher gemachten Erfahrungen, entschlossen, durch eine Projektausschreibung zusätzliche Impulse und eine neue Qualität in die Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft hineinzutragen. 40 Schulen aller Schulformen aus ganz OWL haben sich daraufhin um eine langfristige Partnerschaft mit einem ortsansässigen Unternehmen beworben. | ||
| 2002 | 19 dieser neuen Kooperationen starten zum 1. Februar 2002 in dem auf zwei Jahre angelegten Projekt Schulen und Unternehmen im Dialog: Technologie und Wirtschaftlichkeit. Zum Auftakt werden auf einer gemeinsamen Veranstaltung alle beteiligten Schulen über die Zielsetzung des Projektes informiert. Es zeichnet sich durch eine klare zeitliche und organisatorische Struktur aus. Für eine erfolgreiche und zielorientierte Durchführung gibt es für die Lehrerinnen und Lehrer eine Reihe von Unterstützungsangeboten von Seiten der Bezirksregierung Detmold und der Weidmüller Stiftung. Dabei kommen der Qualifizierung in Projekt- und Zeitmanagement, sowie die Stärkung persönlicher Kompetenzen (Kommunikation, Moderation, Präsentation, Konfliktbewältigung) eine wesentliche Bedeutung zu. | ||
| Im August informiert sich der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Harald Schartau über die Arbeit der Weidmüller Stiftung. Sein besonderes Interesse gilt dabei dem aus seinem Hause geförderten Projekt Schulen und Unternehmen im Dialog. | |||
| 2003 | Im Frühjahr wird eine 2.Tranche mit weiteren 18 Schulen gestartet. |